SPD steht geschlossen hinter Daniel Graßl

Der 28-jährige Marktgemeinderat bekommt bei der Nominierung für die Bürgermeisterwahl alle Stimmen
Von Franz Hackl aus dem Viechtacher Bayerwald Boten

Teisnach. Für die SPD in der Marktgemeinde gibt es keine Frage, wer Nachfolger der zur Landrätin gewählten Bürgermeisterin Rita Röhrl werden soll: Daniel Graßl aus Heimberg bei Kaikenried. Bei der Nominierungsversammlung des SPD-Ortsvereins erhielt der 28-jährige, ledige Projektleiter bei R&S und Fraktionssprecher im Marktgemeinderat alle 20 Stimmen. In seiner Bewerbungsrede hob Daniel Graßl hervor, dass er die jahrzehntelange, erfolgreiche Arbeit von Bürgermeisterin Rita Röhrl fortsetzen und Teisnach „auf Erfolgskurs halten“ wolle.
 29 eingetragene Mitglieder zählt der SPD-Ortsverein Teisnach, 20 davon waren zur Nominierungsversammlung am Sonntagabend ins Ettl-Bräustüberl gekommen, hinzu kam eine Anzahl interessierter Gemeindebürger und auswärtiger Gäste. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Johannes Dachs wertete bei seiner Begrüßung den starken Besuch als Rückendeckung für „unseren jungen und ambitionierten Kandidaten Daniel Graßl“, der jetzt die Chance habe, neuer Bürgermeister zu werden.
 Unter der Federführung von Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock (Straubing) wurde die offizielle Nominierung dann schnell und problemlos abgewickelt.
 Noch-Bürgermeisterin Rita Röhrl (63), wegen deren Wahl zur Landrätin – sie tritt ihr Amt am 1. Dezember an – die Bürgermeisterwahl am 14. Januar überhaupt notwendig wurde – übernahm die Vorstellung des Kandidaten, den sie sich als ihren Nachfolger wünsche. Für seine 28 Jahre könne Daniel Graßl bereits beeindruckende Leistungen vorweisen, er habe sich privat und beruflich „hochgearbeitet“, meinte Röhrl.
 Nach Kindergarten und Schule in Teisnach besuchte Graßl die Realschule in Regen und absolvierte danach bei der Firma Bartec in Gotteszell eine Ausbildung zum Elektroniker. Nach einer Zwischenstation in Neutraubling kam er 2011 zu Rohde & Schwarz in Teisnach, erwarb den Titel „Technischer Fachwirt“ und ist dort inzwischen Projektleiter für Funkkommunikationssysteme.
 Besonders hob die Bürgermeisterin sein Engagement für Vereine und Gemeinde hervor: Langjähriger Jugendleiter bei den Kaikenrieder Schützen, Gaujugendleiter im Schützengau Viechtach, aktiv bei der Feuerwehr und im Theaterverein und seit 2014 Mitglied des Marktgemeinderats Teisnach mit den Funktionen SPD-Sprecher und Jugendbeauftragter. Darüber hinaus habe Graßl den Busführerschein erworben, „um seine Vereine transportieren zu können“. „Wir können ihn voller Überzeugung als Bürgermeisterkandidaten vorschlagen“, schloss Röhrl.
 Daniel Graßl begann seine Bewerbungsrede mit einem Kompliment an Rita Röhrl. „Fast 28 Jahre, also fast so lange ich auf der Welt bin, warst Du das Gesicht des Marktes und bist aus der Gemeinde eigentlich nicht wegzudenken.“ Nun habe man ein Ziel erreicht: Die künftige Landrätin des Landkreises Regen kommt aus Teisnach, das aber weiterhin auf Erfolgskurs gehalten werden soll.
     Dafür trete er an, denn „im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden sind wir in der glücklichen Lage, gestalten zu können“. Über 50 Millionen Euro seien in den vergangenen zehn Jahren investiert worden, angefangen vom Neubau der Kinderkrippe über Maßnahmen der Dorferneuerung und Städtebauförderung bis hin zum Bau des Technologie- und Gründerzentrums.
 Ausführlich schilderte Daniel Graßl, wo er künftig Schwerpunkte seiner Arbeit für die Bürger setzen wolle, wobei er konkrete Maßnahmen in allen Ortsteilen ansprach. So müsse im Markt selbst wegen der Wiederinbetriebnahme des Zugverkehrs („die Bahn wird bleiben“) die Brücke über die Teisnach neu gebaut und die Bahnlinie am Kreisverkehr dauerhaft gesichert werden.
 In Kaikenried habe ein Gehweg entlang der Altenmaiser Straße Vorrang, in Arnetsried stünden einige Straßenerneuerungen an, in Sohl müsse das Feuerwehrhaus neu gebaut werden und in Bärmannsried solle die Dorferneuerung zum Abschluss gebracht werden.
 Für die gesamte Gemeinde von Bedeutung seien die Ausweisung neuer Baugebiete, beim Breitbandausbau die komplette Versorgung mit Glasfaser und langfristig eine Verkehrsentlastung für die Industriebetriebe, indem von der REG 18 (Aschersdorf/Wetzelsdorf) über Neumühle ein Zubringer zur B 85 gebaut werden könnte, sagte Graßl weiter.
 Wichtig als Bürgermeister sei ihm der direkte Kontakt zu den Bürgern, die in alle Entscheidungen eingebunden werden sollen, betonte Graßl. Er sei beruflich und privat bereits viel in der Welt umhergekommen, aber „dahoam ist dahoam“. Er sei stolz, ein Teisnacher zu sein und deshalb „möchte ich mit Ehrlichkeit, Transparenz und Leidenschaft für unsere Gemeinde arbeiten“.
 Lang anhaltender Beifall zeigte, dass Graßl offensichtlich die Erwartungen der Zuhörer erfüllt hatte und auch Wahlleiterin Christine Schrock bescheinigte ihm, dass er „eine Rede mit Herzblut“ gehalten habe.
 Die anschließende geheime Wahl erbrachte ein eindrucksvolles Ergebnis: Alle 20 stimmberechtigten Parteimitglieder votierten für Daniel Graßl. In seinem Schlusswort kündigte der Bürgermeisterkandidat an, dass er in allen Ortsteilen Versammlungen halten werde und wünschte sich „einen so fairen Wahlkampf wie bei der Landratswahl“.
 Eine Vielzahl von auswärtigen SPD-Gästen dokumentierten mit ihrer Teilnahme an der Nominierungsversammlung, dass sie sich Daniel Graßl als Nachfolger von Bürgermeisterin Rita Röhrl wünschen: Stellvertretender Landrat Erich Muhr (Viechtach), stellvertretender Unterbezirksvorsitzender Fritz Schreder (Frauenau), die Bürgermeister Anton Seidl (Geiersthal) und Hans Hutter (Drachselsried), Kreisrat Sepp Pledl (Bischofsmais) sowie die komplette Marktgemeinderatsfraktion mit Mariele Pfeffer, Christian Stadler, Dr. Christoph Raab und Josef Kopp.

Bürgermeisterwahl in der Marktgemeinde Teisnach am 14. Januar 2017

Anbei ein Bericht aus Viechtach Aktuell zur anstehenden Bürgermeiserwahl in Teisnach:

Martgemeinde Teisnach kann wieder aus den vollen schöpfen

von Franz Hackl (pnp)
Teisnach. Keiner anderen der 24 Kommunen im Landkreis Regen geht es finanziell so gut wie der Marktgemeinde Teisnach. Dies wurde wieder einmal am Donnerstagabend deutlich, als der Marktgemeinderat den Haushaltsplan 2017 verabschiedete. Er umfasst insgesamt 17,8 Millionen Euro, wovon auf den Verwaltungshaushalt 12,404 Millionen und auf den Vermögenshaushalt 5,396 Millionen entfallen. Die Marktgemeinde kann in diesem Jahr alleine mit Gewerbesteuereinnahmen von 7,8 Millionen Euro rechnen, ihre Steuerkraft ist die mit Abstand höchste im Kreis.

Diese gute Finanzlage ermöglicht es der Marktgemeinde, weiterhin vor allem in Bau- und Wohnungswesen und Verkehr zu investieren, insgesamt rund 4,6 Millionen Euro. Dies ist umso bemerkenswerter, da der Haushalt 2016 noch mit einer Kreditaufnahme ausgeglichen werden musste, heuer aber bereits wieder Schuldentilgungen möglich sind. "Trotz des nicht einfachen Jahres 2016 kommen wir heuer ohne Neuverschuldung und Steuererhöhungen aus, wir können uns voll auf Investitionen konzentrieren", stellte Bürgermeisterin Rita Röhrl in ihrer Einleitung zur Debatte fest.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Marktgemeinderat unter Federführung der Kämmerei den Haushaltsplan in allen Einzelheiten besprochen, so dass sich Kämmerer Adi Stieglbauer in seiner Präsentation auf wesentliche Punkte beschränken konnte.

Mit dem Gesamtvolumen von 17,8 Millionen Euro ist der diesjährige Haushalt um immerhin 14,5 Prozent höher als der Ansatz im Vorjahr. In der Rangfolge der zehn größten Gesamthaushalte nimmt 2017 den 6. Platz ein, Spitzenreiter ist immer noch das Jahr 2009 mit einem Volumen von 22,1 Millionen Euro.
In der mittelfristigen Finanzplanung bis 2020, so prognostizierte der Kämmerer, dürfte sich der Etat bei etwa 14 Millionen Euro einpendeln. Vorausgesetzt ist ein anhaltendes Steueraufkommen von rund neun Millionen Euro, die Investitionstätigkeit dürfte dann aber zurückgehen. Als sehr erfreulich bezeichnete Adi Stieglbauer die diesjährige Zuführungsrate in den Vermögenshaushalt, quasi der erwirtschaftete Überschuss aus dem Verwaltungshaushalt. Betrug sie 2016 für Teisnacher Verhältnisse bescheidene 775000 Euro, so wird sie heuer dank des herausragenden Steueraufkommens auf 2,5 Millionen Euro ansteigen.
In seiner Schlussbemerkung stellte Kämmerer Stieglbauer heraus, dass der Markt Teisnach seine Steuerkraft nicht nur zu gewaltigen Investitionen in die Infrastruktur nutzt, sondern vor allem auch "in Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität seiner Bürger". Als Beispiele nannte er die freiwilligen Leistungen wie Babystartgeld, kostenlose Verpflegung der Schul- und Kindergartenkinder, günstiges Bauland mit Baukindergeld und unterdurchschnittliche Hebesätze.
Selbstverständlich aber seien mehr als 50 Millionen Euro Investitionen in zehn Jahren nicht möglich gewesen, ohne Fremdkapital in Anspruch nehmen zu müssen, Ende 2016 habe der Schuldenstand noch 6,8 Millionen Euro betragen. Die Tilgung gehe planmäßig weiter, so dass man "innerhalb weniger Jahre die vollständige Entschuldung erreichen kann".

Rita Röhrl dankte Adi Stieglbauer und der Kämmerei für die gewissenhafte Arbeit, "das sind nicht nur Zahlen, sondern da ist auch Herzblut dabei". Lob für den Kämmerer gab es auch von den Fraktionssprechern, die aber in ihren Stellungnahmen unterschiedliche Bewertungen des Haushalts erkennen ließen.
Sorgen bei der CSUSo erinnerte CSU-Sprecher Horst Blüml daran, dass der Markt Teisnach im Vorjahr 2,68 Millionen Euro Kredite aufnehmen musste, um die geplanten Maßnahmen zu finanzieren und Anfang 2017 eine Eilhandlung der Bürgermeisterin notwendig gewesen sei, um den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Rechne man die Kredite und Bürgschaften der ausgelagerten, gemeindeeigenen OZB GmbH von 3,9 Millionen hinzu, läge die Pro-Kopf-Verschuldung bei "besorgniserregenden 3654 Euro", so Blüml.
Glücklicherweise ergebe sich heuer eine bedeutende Mehreinnahme bei der Gewerbesteuer, so dass man den Haushalt wieder konsolidieren könne. Erfreulich sei der Bau des lange geplanten Geh- und Radweges von Kaikenried nach Arnetsried und die Neugestaltung des Kirchenumfeldes, meinte Blüml, mahnte zugleich aber die baldige Realisierung des Breitbandausbaus und Baugebietsausweisungen mit der Förderung des sozialen Wohnungsbaus an.
SPD hört "Gerüchte"Für die SPD-Fraktion hob Daniel Graßl hervor, dass der Marktgemeinderat immer geschlossen auftreten und entscheiden sollte, denn allen liege das Wohl der Bürger am Herzen und "bei uns ist vieles besser als in anderen Orten". Wer allerdings Nein sagt zum Haushalt, sei auch in der Pflicht, konkrete Gegenvorschläge einzubringen.
Als positives Beispiel für die großen Leistungen der Gemeinde führte der SPD-Sprecher den Kindergarten mit Kinderkrippe an. Er sorge zwar für ein Minus von 434000 Euro im Etat, aber dafür würden junge Familien und Alleinerziehende mit umgerechnet 3700 Euro pro Kind und Jahr entlastet. Leider werde vieles, was die Gemeinde bietet, nicht mehr geschätzt und darüber "oft Unwahrheiten und negative Gerüchte verbreitet", bedauerte Graßl; er hoffe, dass "wir wieder, wie in der Vergangenheit auch, an einem Strang ziehen".
FW: "Schlechtrederei"Die gemeinsame Arbeit des Gremiums und der Bürgermeisterin zum Wohle der Gemeinde und und ihrer Bürger stellte auch 2. Bürgermeister Gerhard Ebnet als Sprecher von Freie Wähler/Unabhängige heraus. Dies werde besonders deutlich am FH-Standort und dem Gewerbegebiet, das dort aus einer ehemaligen Bauruine entstanden sei. "Entgegen aller Schlechtrederei" habe sich 2017 die prophezeite Abwärtsspirale nicht eingestellt, vielmehr können heuer weitere Investitionen in Angriff genommen werden.

In der anschließenden kurzen Debatte wollte Marktrat Dr. Christoph Raab (SPD) wissen, ob es richtig sei, dass die Neubürger – wie man öfters hören könne – die Gemeinde viel Geld kosten. Dies wurde sowohl von Bürgermeisterin Röhrl als auch Kämmerer Stieglbauer mit einem klaren "Nein" beantwortet.

Im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan ist auch der Stellenplan der Gemeindebediensteten zu genehmigen. Dabei ist heuer im Bereich der Arbeitnehmer die Aufstockung einer Teilzeitkraft zur Vollzeitstelle geplant. Dies gefiel Marktrat Martin Niedermeier (CSU) überhaupt nicht, weil schon im überörtlichen Rechnungsprüfungsbericht die überdurchschnittlichen Personalkosten Teisnachs angemahnt worden seien. Auch sein Parteikollege Markus Hauf verstand die Feststellung des Landratsamtes als "klaren Hinweis zur Senkung der Personalkosten".
Rita Röhrl entgegnete, dass in Teisnach zwangsläufig die Personalkosten höher sind, weil man überörtliche Einrichtungen wie Kindergarten, Friedhof oder Kläranlage unterhalten müsse.

Die Abstimmung über den Haushaltsplan fiel dann eindeutig aus. Er wurde mit 11:2 Stimmen (Gegenstimmen Markus Hauf und Martin Niedermeier) genehmigt, die Markträte Mariele Pfeffer und Karl Augustin fehlten entschuldigt. Mit dem gleichen Ergebnis wurde auch der Investitionsplan bis 2020 gutgeheißen.

Bürgermeisterin Rita Röhrl und Marktrat Daniel Graßl beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen. 
Beim politischen Aschermittwoch in Niederbayern gelingt es dem SPD-Kanzlerkandidaten auf verblüffende Weise, die Zuhörer mitzureißen. 

Das war ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr soziale Gerechtigkeit und ein starkes Europa: 5000 Gäste im Festzelt, mitreissende Reden vom Kanzlerkandidaten Martin Schulz sowie dem Bundeskanzler von Österreich Christian Kern,  SPD Bezirksvorsitzendem Christian Flisek und Walter Steidl von der SPD Salzburg.
Martin Schulz: "Ich trete an, um Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Mit mir gibt es ein klares Nein an die Nationalisten, die Europa zerstören wollen! Ein starkes Europa ist im besten deutschen und österreichischem Interesse. Ich empfinde es als Kompliment, dass mir Europakompetenz attestiert wird. Denn mit mir wird es kein Schlechtreden der Europäischen Union geben – wer ins Kanzleramt will, der muss Europakompetenz haben!"

Schulz selbst widmet dann die letzten Minuten seiner Ansprache seinem persönlichen Narrativ. Er erzählt von seiner Alkoholkrankheit in jungen Jahren, ohne dass das Wort "Alkohol" fällt. "Ich habe die Orientierung verloren", sagt Schulz und jetzt ist es ganz still im Zelt. Freunde und Verwandte hätten ihn wieder aufgerichtet. "Ich habe diese zweite Chance bekommen und genutzt", sagt Schulz und schlägt dann die Brücke zum großen Thema Solidarität.
Resumé: Eine gelungene Veranstaltung mit mitreissenden Reden!


Der SPD Ortsverein Teisnach wünscht Euch allen besinnliche Festtage im Kreise Eurer Liebsten.
 
 
Anbei ein paar Bilder unserer wunderbar weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche in Teisnach und der Filialkirche Kaikenried mit sehenswerten Krippen - drinnen, sowie draußen.

Prosit auf ein erfolgreiches Jahr 2016

Anstoßen auf den Abschluss eines erfolgreichen Jahres: (von links) Hochschulpräsident Professor Dr. Peter Sperber, Ehrenbürger Hans Bühler, Bürgermeisterin Rita Röhrl, Zweiter Bürgermeister Gerhard Ebnet und Geschäftsleiter Josef Bauer am Donnerstagabend im Multimediasaal des Technologiecampus. 


Es ist guter Brauch in Teisnach, dass sich die Marktgemeinde kurz vor Weihnachten bei all denen bedankt, die für sie und mit ihr in dem zu Ende gehenden Jahr gearbeitet haben und damit erst das Funktionieren des Gemeinwesens ermöglichen. So war es Bürgermeisterin Rita Röhrl eine große Freude, am Donnerstagabend im Technologiecampus über 100 Gäste begrüßen zu können, die ihrer Einladung zum traditionellen Jahresabschlussessen gefolgt waren.


Die langen Tischreihen im Mulitmediasaal waren weihnachtlich geschmückt, die Stimmung war gut und wurde noch besser, nachdem man das vorzügliche Menü des Sternehotels Oswald (Kaikenried) genossen hatte. Dann war Bürgermeisterin Rita Röhrl am Zug, die in ihrer bekannt direkten und humorvollen Art beim Gang durch die Reihen allen dankte, die zu einem guten, erfolgreichen Jahr 2016 beigetragen haben.

"Bei uns steht nicht Rentabilität, sondern die Vorsorge für den Bürger im Vordergrund", leitete Bürgermeisterin Rita Röhrl ihre Danksagung an all jene ein, die in der Marktgemeinde tätig sind. Dies galt in erster Linie der Verwaltung mit Geschäftsführer Josef Bauer ("hier stimmt das Klima"), ebenso aber dem Marktgemeinderat mit den stellvertretenden Bürgermeistern Gerhard Ebner und Alfons Altmann.


Was wäre das moderne Teisnach ohne Technologiecampus, und deshalb freute sich die Bürgermeisterin über die Teilnahme von "Gründervater" Präsident Professor Dr. Peter Sperber von der Technischen Hochschule Deggendorf und seiner Gattin Hiltrud und sein Team in Teisnach. 


Aber auch Teisnach und die Bundeswehr gehören zusammen, denn seit 25 Jahren gibt es die Patenschaft für die Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Bataillons 112 in Regen. Diese war gleich mit 20 Mann vertreten, angeführt von Oberleutnant Patrick Lay und Oberstabsfeldwebel Christian Wiederer, denen Rita Röhrl alles Gute für den Umzug nach Cham wünschte.


Gleich zu Beginn der Veranstaltung war Ehrenbürger Hans Bühler begrüßt worden. Der heute 81-Jährige war der "Mann der ersten Stunde" bei Rohde & Schwarz in Teisnach und leitete das Werk 30 Jahre lang. Ebenso herzlich begrüßt wurden der ehemalige Geschäftsleiter der Marktgemeinde, Gerhard Wittenzellner, und Therese Wittmann, die Witwe des unvergessenen 2. Bürgermeisters Georg Wittmann.


In ihrem kurzen Rückblick sprach Bürgermeisterin Rita Röhrl von einem "sehr erfolgreichen Jahr 2016" und meinte damit vor allem die Investitionen der Marktgemeinde in Höhe von 5,6 Millionen Euro. Die Straßen zum Hochfeld, Schleusenweg und Sonnenweg seien mit Kanal und Erdgasleitungen ausgebaut worden, die Straße nach Wetzelsdorf samt Gehweg sei fertig und die Erschließung des Baugebietes Berginger Straße abgeschlossen – und das alles "ohne Beiträge der Anlieger", betonte die Rathauschefin. Einen Glücksfall nannte sie die nochmalige Berücksichtigung beim Städtebauförderungsprogramm, wodurch der eindrucksvolle Bürgerpark geschaffen werden konnte.


Nicht unerwähnt ließ Röhrl aber auch die großen Herausforderungen dieses Jahres, das Hochwasser im Juli und vor allem die Unterbringung von 150 Asylbewerbern. Dass ihre Aufnahme und Versorgung bislang ohne nennenswerte Probleme abgelaufen sei, habe man allen zu verdanken, die bei Wohnungsbeschaffung, Arbeitssuche und Sprachkursen mitgeholfen, "aber noch einmal möchte ich diesen Stress nicht mehr erleben", gestand die Bürgermeisterin.


Großes Lob für "ihre Qualitäten" erhielt Rita Röhrl von ihrem Stellvertreter Gerhard Ebnet. Er hob in seiner Dankrede unter anderem hervor, dass sie beim Hochwasser "sogar telefonisch Instruktionen erteilte" (Röhrl weilte mit einer Delegation in Frankreich) und trotz bekannter Skepsis alle Voraussetzungen geschaffen hat, dass die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs zwischen Viechtach und Gotteszell möglich wurde.

Im Namen aller Beschäftigten dankte abschließend Geschäftsleiter Josef Bauer der Bürgermeisterin und den Markträten für die gute Zusammenarbeit. 

Bericht von Franz Hackl gekürzt aus der pnp. 


Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl war zur Ehrung "Bundeswehr und Gesellschaft" bei Ursula von der Leyen

Der Landkreis Regen und die Partnerkommunen des Bundeswehrstandortes Regen, zu der unter anderem auch die Marktgemeinde Teisnach gehört, wurden am Mittwoch, 30. November, mit einem besonderen Preis ausgezeichnet. Die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen überreichte den Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ an Landrat Michael Adam und gratulierte ihm und den Bürgermeistern der Gemeinden.
Die Übergabe fand im Rahmen eines Festaktes im Kosmos-Saal inmitten der Bundeshauptstadt statt. Den Ort habe man ganz bewusst ausgesucht, denn der Preis solle „in der Mitte der Berliner Gesellschaft“ übergeben werden. Unter den rund 500 Gästen waren viele Generäle und Offiziere, aber auch zivile Gäste waren anwesend. Der Preis wurde erst zum zweiten Mal vergeben. Er sei geschaffen worden, weil „wir dankbar sind“, und diese Dankbarkeit für die Unterstützung der Soldaten wolle man auch zeigen, so von der Leyen weiter.

Die Partnerschaft zwischen Bundeswehr und der Gemeinde Teisnach besteht seit vielen Jahren. Egal ob Gelöbnis, Sommerfest, Volkstrauertag, Maibaumaufstellen in der Kaserne, gemeinsamer Besuch der Landeshauptstadt mit Oktoberfestbesuch, oder generell der gegenseitige Besuch der örtlichen Veranstaltungen und diverse Unterstützungsarbeiten sind Beispiel genug, warum diese Partnerschaft auch in unserer Gemeinde hervorragend läuft!

Gemeinsames Plätzchenbacken der Mitglieder/Partner des Ortsvereins für den Weihnachtsmarkt in Teisnach. 

Die selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen wurden neben anderen köstlichkeiten am Weihnachtsmarkt an die Besucher angeboten

Ein herzliches Dankeschön richtet die Vorstandschaft an alle fleißigen Helferinnen und Helfer für die großartige Zusammenarbeit bei der Backaktion - allen voran an Mariele Pfeffer für die Organisation und Annemarie Geiger für die tolle Unterstützung in der Schulkücke. 

Gemeinsam bäckt es sich viel leichter, war die einhellige Meinung unter den fleißigen Helfern.

Der Ortsverein wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit.

Wir nehmen Abschied von unserem Mitglied und sagen Danke für alles was Michael Achatz für seine Heimatgemeinde geleistet hat! 

Wir werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 

Bericht aus der letzten Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Teisnach im Gasthaus Geiger in Arnetsried

 

 

Der Haushalt der Marktgemeinde ist im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins im Gasthaus Geiger in Arnetsried gestanden, zu der der Ortsvorsitzende Johannes Dachs insbesondere Bürgermeisterin Rita Röhrl und den Fraktionsvorsitzenden Daniel Graßl willkommen heißen konnte.

 

 

"Uns allen wäre ein Haushalt ohne Neuverschuldung lieber, aber dann müssten wir auch Nein zu den Investitionen sagen", resümierte Graßl, nachdem er die Anwesenden im Detail über die vom gesamten Marktgemeinderat teilweise schon 2015 beschlossenen Maßnahmen und über die Hintergründe der für dieses Jahr erforderlichen Kreditaufnahme der Gemeinde, die hauptsächlich auf unvorhersehbare Steuerrückzahlungen und verminderte Steuereinnahmen zurückzuführen sei, informiert hatte.

 

Es sei schade, dass im Gremium sowohl bei den Beratungen als auch bei den Beschlussfassungen eigentlich das ganze Jahr über eine geschlossene Einigkeit über anstehende Maßnahmen an den Tag gelegt werde und dann am Ende bei der Haushaltssitzung von Seiten einer falsch verstandenen Opposition so getan werde, als sei die Neuverschuldung die alleinige Schuld der SPD und Freien Wähler, kritisierte er den Umgang innerhalb des Marktgemeinderats.

 

Wenn man kein Geld in die Hand nehme, dann könnten beispielsweise der Geh- und Radweg von Kaikenried nach Arnetsried oder der neue Gehweg mit Brücke über die Teisnach von der Jahnstraße bis zum Bahnhaltepunkt Rohde & Schwarz nicht realisiert werden, gab der Fraktionschef zu bedenken. Gewiss sei auch der Schritt vom reinen Kindergarten hin zu einer Kindertagesstätte, die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ab sechs Monaten und Öffnungszeiten von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends anbiete, ein finanzieller Kraftakt für die Gemeinde, wenn man das jährliche Defizit von fast 500000 Euro betrachte; aber die SPD stehe zu diesen Ausgaben für Kinder und Familien, und wenn sich einige Bürgervertreter jetzt plötzlich über die gestiegenen Personalkosten mokierten, dann sei das nicht nachvollziehbar, weil ja auch der Gemeinderat bei jeder Stellenanpassung mitentscheiden musste. 

 

Gleiches gelte auch für andere Ausgabenbereiche wie etwa für die vier örtlichen Feuerwehren, schloss sich Bürgermeisterin Rita Röhrl ihrem Vorredner an. Nach 26 Jahren im Dienst habe sie einen ständig steigenden Respekt vor der Leistung dieser ehrenamtlich Tätigen. Es dürfe kein Thema in der Gemeinde sein, diese Arbeit, die ausschließlich in der Freizeit und völlig freiwillig geleistet werde, durch eine geeignete Ausrüstung zu unterstützten.

 

Wer zu einzelnen Maßnahmen Ja sage, der könne logischerweise danach nicht Nein sagen, wenn zu deren Finanzierung eine Darlehensaufnahme erforderlich wird, mahnte das Gemeindeoberhaupt. Schließlich gehe es dabei ja nicht um die Umsetzung größenwahnsinniger Projekte, sondern um Dinge, "die unsere Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen".

 

Im Übrigen sei man ja entgegen aller ursprünglichen Erwartungen 2015 noch ohne Neuverschuldung ausgekommen und auch der aktuelle Haushaltsplan sei lediglich eine Momentaufnahme, bei der im Augenblick noch niemand wisse, wo man am Jahresende genau landen werde. Viel wichtiger sei doch die Steuerkraft des Marktes, weil man sich dadurch in der komfortablen Lage befinde, die Schulden aus eigener Kraft tilgen zu können.

 

Es werde in Infrastrukturmaßnahmen investiert, die verhindern sollen, dass in einigen Jahren ein kaum mehr zu bewältigender Investitionsstau entstehe und zu diesen notwendigen Investitionen gehöre der Straßenbau genauso wie die Erschließung von Industrie- und Baugebieten, so Röhrl.

 

Im Gremium hingegen gebe es Mitglieder, die anscheinend immer noch nicht verstanden hätten, dass die Gemeinde kein Wirtschaftsunternehmen, sondern für die Daseinsvorsorge der Bürger da sei. "Wer könnte sich eigentlich noch die alte Bahnhofstraße, die Adolf-Pfleiderer-Straße oder die Kaikenrieder Straße vorstellen, auch wenn diese zum Teil in Zeiten von Kreditaufnahmen finanziert werden mussten" erinnerte die Bürgermeisterin an frühere städtebauliche Maßnahmen in Teisnach.

 

Manchmal gelte es also abzuwägen, ob eine Kreditaufnahme sinnvoll ist, wenn eine Maßnahme durch staatliche Zuschüsse gefördert wird – wie beispielsweise der Bau des Geh- und Radweges entlang der REG18 von Kaikenried bis Arnetsried, mit dem nach fast zehn Jahren zäher Grundstücksverhandlungen jetzt endlich begonnen werden könne, befand Röhrl, die sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei Minister Helmut Brunner, durch dessen Einsatz ein enorm hoher Fördersatz von 62 Prozent erreicht werden konnte, sowie beim Landkreis für die Übernahme der Trägerschaft bedankte.

 

Bestätigung fand Röhrl bei Gemeinderätin Mariele Pfeffer, die darauf hinwies, dass bei dem ständig zunehmenden Autoverkehr im Jetztzustand wirklich keiner mehr an dieser Straße zwischen den Ortschaften spazieren- oder gar mit Kindern entlanggehen möchte.

 

Wohl kaum jemand käme auf den Gedanken, die Zeit zurückdrehen zu wollen, knüpfte Fraktionsvorsitzender Graßl an. Gleiches gelte für den Bau des Bürgerparks und für den Umbau des Kirchen- und Rathausumfeldes, wo mit 60 Prozent staatlicher Förderung das Lebensumfeld in der Ortsmitte in einem Maße verbessert werde, dass eine anteilige Kreditfinanzierung vertretbar wäre. Er möchte sich in einigen Jahren, wenn die Fördergelder schwinden, nicht fragen lassen, warum seinerzeit nicht alles getan wurde, um solche Maßnahmen durchzuführen.

 

Von der CSU dagegen sei bis heute nicht ein einziger konkreter Vorschlag für Einsparungen gekommen, meinte Daniel Graßl. Sehr zu schätzen wusste er demgegenüber die sehr konstruktive und zielführende Zusammenarbeit mit den Freien Wählern und den Unabhängigen in der Marktgemeinde.

 

Es folgte noch eine rege Diskussion über weitere Themen aus Gemeinde und Politik. Außerdem stand die Wahl des Delegierten für die Bundeswahlkreiskonferenz am 22. Oktober in Viechtach an. Das Votum der Mitglieder des Ortsvereins fiel einstimmig auf Bürgermeisterin Rita Röhrl.

 


Spatenstich zum Geh- und Radwegbau mit Vertretern des Landratsamtes, Baufirma und Gemeinde

Endlich ist es so weit: Die Bauarbeiten für den Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße REG18 zwischen Kaikenried und Arnetsried können beginnen!
Am Freitag, 05.08. fand der Spatenstich statt. Der Gehweg schließt wahrlich eine Sicherheitslücke entlang der viel befahrenen Straße - Sicherheit für Einheimische und Feriengäste!

Gemeindehaushalt 2016

Am 28.07. wurde der Haushalt 2016 der Marktgemeinde Teisnach mit 9:4 Stimmen verabschiedet. 
Bereits zwei Wochen zuvor fand eine Vorberatung mit dem Kämmerer und allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen statt. 

Ein Bericht zur Haushaltssitzung folgt in kürze...

Teisnach zeigt Farbe: Gegendeomonstration des Aufmarsch der Partei III. Weg in Teisnach

Auszug aus dem Onlinemagazins Da Hogn':

"[...] Und monatlich grüßt das „Nazi-Tier“, könnte man im Landkreis Regen mittlerweile etwas spöttisch behaupten. Nachdem die Splitterpartei III. Weg zunächst in Arnbruck und Viechtach auftrat, verbreitete sie nun in Teisnach ihre dumpfen Hass-Parolen aus dem Reich der Ewig-Gestrigen. Doch wer dort auf neue „Hits“ der Rechtsradikalen hoffte, wurde bitter enttäuscht. Ostbayern-Führer Walter Strohmeier gab zwar zusammen mit seinen Mitstreitern die Gassenhauer „Asylflut stoppen“ und „Volksverräter“ zum Besten. Auf neue Kompositionen warteten die 20 Nazi-„Groupies“ jedoch vergeblich. Frei nach dem Motto „Wer am lautesten schreit, hat recht“ plärrten sich die rechten Redner geradezu die Seele aus dem Leib. So viel Leidenschaft honorierten ihre „Fans“, indem sie immer wieder ihre Hände zusammen schlugen. [...]"

Gleichwertige Lebensbedingungen in Bayern - Tagung im Technologiecampus Teisnach mit Ruth Müller (Landtagsabgeordnete)

Wo steht der Bayerische Wald im Vergleich zu anderen Regionen Bayerns? Dieser Frage wollte eine Tagung der Kommunal-Akademie Bayern der Friedrich-Ebert-Stiftung im Technologiecampus Teisnach nachgehen. Das Ergebnis war allerdings ziemlich ernüchternd: Während die Menschen verstärkt in die boomenden Zentren strömen, dünnen die Randgebiete immer mehr aus. Forderung aller Teilnehmer: Die bayerische Staatsregierung muss neue Strategien entwickeln, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen.

Dies war nicht nur die Meinung der gut 30 Kommunalpolitiker und Verbandsvertreter aus den Landkreisen Regen, Freyung-Grafenau und Deggendorf, die dieser Einladung gefolgt waren, sondern auch der Fachleute am Podium. Zu ihnen gehörten Prof. Dr. Manfred Miosga von der Uni Bayreuth und Autor der Studie "Gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern – Nicht nur Aufgabe der Kommunen!", die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Landshut, Fachbereichsleiterin Dr. Brigitte Zach vom ver.di-Landesbezirk Bayern, der Regener Landrat Michael Adam und die Teisnacher Bürgermeisterin Rita Röhrl. Moderiert wurde die dreistündige Veranstaltung vom Leiter der Kommunal-Akademie Bayern, Harald Zintl aus Regensburg.

In seinem einleitenden Vortrag machte Manfred Miosga deutlich, dass die Entwicklung der Regionen seit den 1990er-Jahren immer weiter auseinanderdriftet. Während der Lebensstandard in großen Städten und Industrieregionen immer höher werde, mangle es in ländlichen Regionen an Arbeitsplätzen und wichtigen Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Dazu zählen vor allem Kindergärten und Schulen, Krankenhäuser und Altenheime, Telekommunikation und Mobilität.


Bericht aus der Mitgliederversammlung unseres Ortsvereins im März 2016

Teisnach. Kassenbericht, Informationen aus dem Gemeinderat und Vorstellung der Aktion zur Mitgliedergewinnung standen auf der Tagesordnung des SPD-Ortsvereins Teisnach

Ortsvereinsvorsitzender Johannes Dachs begrüßte dazu im Gasthaus Ettl-Bräu auch Bürgermeisterin Rita Röhrl und die komplette SPD-Gemeinderatsfraktion mit Mariele Pfeffer, Daniel Graßl, Dr. Christoph Raab, Christian Stadler und Josef Kopp.

Der vom Kassier Karl Fischl vorgetragene Kassenbericht zeigte, dass wegen der hohen Spendenbereitschaft und der stabilen Mitgliederzahlen bereits wieder Erholung nach dem Kommunalwahlkampf erkennbar sei. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Dachs bekräftigte aber auch, dass die SPD kein "Sparverein" sei, sondern die Mittel zielgerecht für die politische Arbeit eingesetzt werden.

Diskussion über SchülerbeförderungJohannes Dachs ging dabei auch auf die Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie Viechtach–Gotteszell und die Auswirkungen auf den Schülerverkehr ein. "Jeder muss wissen, dass die Wiederinbetriebnahme für viele Schüler einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand bedeutet." Darüber hinaus fühle er sich den Teisnachern verpflichtet. "Diese haben mit einer Zweidrittel-Mehrheit gegen die Wiederinbetriebnahme gestimmt", sagte Dachs. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit in der Marktgemeinde sein, politisch im Interesse der Bürger zu handeln.

Davon sei bei der CSU wenig zu spüren, wie auch SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Graßl sagte. "Statt auf die Eltern zuzugehen und sie zu unterstützen, geht es nur um die erfolgreiche Reaktivierung der Bahnlinie. Das kann doch nicht sein", sagte er. Der SPD-Fraktion sei es wichtig, eine vernünftige Lösung für beide Seiten zu finden. Diese sei Graßls Ansicht nach nur durch einen Zuschuss für die Beförderung betroffener Schüler durch einen Bus möglich.

Die vorgeschlagene Variante der CSU, einen Bus zur Bahn von der Gemeinde bezahlen zu lassen, sei für Graßl kostentechnisch ein Irrsinn. Es sei nicht mit einem Zusatzbus von der heimischen Bushaltestelle zum Teisnacher Bahnhof getan. Der Transport vom Bahnhof in Viechtach zum Schulzentrum erfolge ebenfalls mit einem extra dafür eingesetzten Bus und das zwei Mal täglich. Die Kinder würden einem Schulweg von zwölf Kilometern täglich mit sechs verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. "Mit zwei Mal Umsteigen bin ich auch schon mal von Gotteszell aus im weit entfernten New York gelandet", witzelte Daniel Graßl.

In seinem Bericht aus dem Gemeinderat ging Daniel Graßl ausführlich auf die Ausschreibung zum Breitbandausbau ein. Mit dem Beschluss, den Ausbau mit einer Leistung von mindestens 100 MB auszuschreiben, habe der Gemeinderat eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Denn die Mindestausbaustufe von 30 MB, die von den meisten Gemeinden auch ausgeschrieben wurde, werde in ein paar Jahren mit Sicherheit schon wieder "Schnee von gestern" sein. Die Förderung sei mit 90 Prozent erfreulich hoch. Nach der Vergabe muss der Breitbandausbau innerhalb von neun Monaten abgewickelt werden. Es sei lediglich eine witterungsbedingte Verlängerung möglich.

Verbesserung desBreitbandausbausBürgermeisterin Rita Röhrl ergänzte, dass das neue Baugebiet an der Berginger Straße von der Firma Amplus bereits mit Glasfaser erschlossen wurde. Hier können die neuen Hausbesitzer mit dem Glasfaseranschluss bis ins Haus bereits alle Vorteile nutzen. Die Ausschreibung für den Breitbandausbau erfolge über die gesamte Gemeinde. Von Teisnach bis Sohl würden nach dem Ausbau alle von der hohen Leistung profitieren können.

Daniel Graßl berichtete außerdem, dass die Vorarbeiten für die städtebauliche Maßnahme "Pfarrgarten – Kreuzweg" bereits erfolgt seien. Die Ausschreibung läuft und in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen werde die Vergabe erfolgen. Bis Herbst diesen Jahres könnte dieser erste Bauabschnitt der städtebaulichen Maßnahmen abgeschlossen sein. Graßl betonte, dass das eine absolut positive Entwicklung für Teisnach sei.

Ebenso gut entwickle sich das neue Industriegebiet. Die Auswirkungen spüre nicht nur Teisnach, sondern auch die Arbeitnehmer aus den umliegenden Gemeinden, die hier wohnortnahe Arbeitsplätze finden, machte Daniel Graßl deutlich.

Dass Teisnach jemals mit Erdgas erschlossen würde, war vor einigen Jahren noch undenkbar. Nun arbeite sich das Bayernwerk Straße für Straße, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, vor und stellt damit den Hausbesitzern einen weiteren Energieträger zur Verfügung. Bürgermeisterin Rita Röhrl ergänzte, dass sie allen Gemeinderäten eine Auflistung der Straßen mit Ausbauzustand zur Verfügung gestellt und auch zeitliche Vorschläge zur Abwicklung der Maßnahmen gemacht habe. In diesem Jahr soll der Finkenweg in Teisnach im Zusammenhang mit der Gaserschließung voll ausgebaut werden. Ebenfalls sollte der Gehweg in der Bahnhofstraße, wo auch eine Gasleitung verlegt wird, saniert werden. Das sorgte in der jüngsten Gemeinderatssitzung für Wirbel und auch in der Sitzung wurde die Sache thematisiert.

Lediglich drei Gemeinderäte der CSU-Fraktion sprachen sich dafür aus, die mittlerweile über 30 Jahre alten Pflastersteine nach den Bauarbeiten wieder einzusetzen. Zwölf Markträte folgten der von Bürgermeisterin Rita Röhrl vorgeschlagenen Vorgehensweise, die Gehwegoberfläche zu sanieren und nicht die alten Pflastersteine einzusetzen, "welche nach dem Rausbaggern ohnehin in der Hand zerbröseln", so Rita Röhrl.

Daniel Graßl ging anschließend auf die laufenden Maßnahmen ein: In Wetzelsdorf wird die Straßensanierung heuer fertig gestellt. Besonders positiv sei, dass hier der Gehwegbau mit beschlossen wurde und gleichzeitig die Gasversorgung kommt.

Die beiden im vergangenen Jahr fertig gestellten Straßen "Zum Hallerberg" und "Lerchenring" in Kaikenried bezeichnete er als absolut gelungen und eine hohe Aufwertung für die Anlieger. Neue Spielplätze entstehen im Frühjahr in Arnetsried und Bärmannsried, womit Sanierung und Neuausstattung der Spielplätze in der Gemeinde abgeschlossen seien. Die hochwertigen Geräte wertete er als großartiges Angebot für die Kinder in der Gemeinde.

Im Ausschreibungsverfahren durch das Straßenbauamt Deggendorf befindet sich derzeit der Geh- und Radweg entlang der REG18 von Kaikenried bis Arnetsried. Für Einheimische und Urlauber sei der Geh- und Radweg entlang dieser viel befahrenen Straße eine Verbesserung. "Wer jemals zu Fuß diese Straße entlang gegangen ist, weiß wovon ich spreche", meinte er. Baubeginn sei in jedem Fall noch in diesem Jahr. Auf die Fertigstellung des Fußweges könne man sich wirklich freuen, stellte Graßl fest, da er für mehr Sicherheit sorge. Dann verwies er auf die neu gestaltete Internetseite des SPD-Ortsvereins, auf der die Bürger über die aktuellen Geschehnisse in der Gemeinde auf dem Laufenden gehalten werden.

Abschließend befassten sich die SPD-Mitglieder noch mit internen Terminen, wie dem Unterbezirksparteitag am 16. April in Viechtach. Bürgermeisterin und Unterbezirksvorsitzende Rita Röhrl erklärte sich bereits bei der vorbereitenden Sitzung des Unterbezirks bereit, erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Die Mitglieder machten deutlich, dass sie diese Kandidatur sehr begrüßen.− vbb

Regen. Die Seminarreihe für Kommunalpolitiker setzte die SPD-Kreistagsfraktion in Zusammenarbeit mit dem SPD-Unterbezirk fort. „Gemeindliche Bauleitplanung“ lautete diesmal das Thema des Tagesseminars im Tagungshaus Bayerischer Wald in Regen. Eine kompetente Referentin war dabei Simone Ruderer vom Bauamt in Regen. Sie erläuterte im Detail den Ablauf des Aufstellungsverfahrens vom Flächennutzungsplan bis hin zum Bebauungsplan oder der Satzung. Wie sehr dieses Thema die in den Kommunalparlamenten sitzenden ehrenamtlichen Mandatsträger interessiert, zeigte die engagierte und gute Diskussion. Auch für das nächste Jahr hat man sich bereits wieder auf ein Seminarthema geeinigt: Die verschiedenen Beitragssatzungen von der Erschließungbeitragssatzung über den Herstellungsbeitrag bis hin zur Straßenausbausatzung will man sich dann vornehmen. Und wie immer war man im Tagungshaus in Regen bestens aufgehoben, wie UB-Vorsitzende Rita Röhrl ausdrücklich betonte, so dass man sich auch im nächsten Jahr hier wieder treffen will.

 

Im Bild unten Mitte zwischen der UB-Vorsitzenden Rita Röhrl und dem Fraktionsvorsitzenden Erich Muhr die Referentin Simone Ruderer.


Unsere Bürgermeisterin Rita Röhrl im Interview mit dem Onlinemagazin "da Hog'n"! Aktuelles aus der Marktgemeinde: Flüchtlingsthematik, Bahn Probebetrieb, Ziehmutter von Landrat Adam und Ihre weiteren Themen.

 

Interessantes Gespräch... Lest selbst rein!

 

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Bürgermeisterin Rita Röhrl blickt zufrieden auf das Jahr 2015

Durchwegs positives Fazit der Gemeindeentwicklung bei Jahresabschlussessen – Rund 100 geladene Gäste – Sacharbeit im Marktrat gewürdigt

In einem festlichen Rahmen haben rund 100 verdiente Teisnacher Bürger und Ehrengäste ein aus Marktgemeindesicht äußerst erfolgreiches Jahr Revue passieren lassen. Am Technologie-Campus freuten sich nicht nur Gemeinderäte, Mitglieder der Verwaltung und Vertreter des Kindergartens und der Feuerwehren über die Bewirtung durch die Sterne-Küche des Hotels Oswald. Auch TH-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, OZB-Geschäftsführer Otto Loserth und eine Abordnung des Bundeswehr-Bataillons Regen wohnten der Veranstaltung bei.

In ihrem Rückblick sprach Bürgermeisterin Rita Röhrl von einem außergewöhnlichen Jahr, das vor allem von der angespannten Flüchtlingssituation geprägt gewesen sei. Mittlerweile leben 89 Asylbewerber in Teisnach. In der Eingliederung der vorwiegend jungen Männer habe der Markt vorbildliche Arbeit geleistet, lobte Röhrl. Durch die aktive Integration der Heimatvertriebenen in Form von Sprachkursen und Veranstaltungen habe man Konflikte von Anfang an vermieden.

Gleichzeitig mahnte die Bürgermeisterin aber an, dass eine "Wir-schaffen-das"-Einstellung nicht der Weisheit letzter Schluss sei. Man müsse die Sorgen und Ängste in der Bevölkerung ernst nehmen und aktiv gegen Vorurteile ankämpfen. Damit müsse man verhindern, dass sich Bürger rechten Organisationen zuwenden, denn: "Wir brauchen in Deutschland keine Menschen mehr, die den ganzen Tag ihren rechten Arm nicht herunter bekommen."

Aber auch abseits der Flüchtlingsproblematik hat die Gemeinde einige größere Projekte in Angriff genommen. Die Bürgermeisterin berichtete von der in diesem Jahr geschaffenen Erdgasversorgung im "Alten Dorf" und der Erschließung des Baugrundstücks "An der Berginger Straße", das sie als Glücksfall bezeichnete.

Besonders hob Röhrl das große Engagement vieler Bürger hervor. Nach Straßenbaumaßnahmen hätten diese oft auch im Privaten zur Verschönerung des Umfelds beigetragen. "Das sind oft kleine Dorferneuerungen", lobte sie.

Zufrieden, aber auf keinen Fall selbstzufrieden sei sie, versicherte Röhrl. Denn eine erfolgreiche Gemeinde sei immer auch das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit in Gemeinderat und Verwaltung. Die sei in Teisnach vorbildlich.

Im Gegenzug erhielt Röhrl ebenfalls Lob für ihre Arbeit. In Vertretung des gesamten Gemeinderates dankte ihr der 2. Bürgermeister Gerhard Ebnet für ihr mittlerweile 25-jähriges Engagement als Rathauschefin, für das sie bereits im Sommer offiziell geehrt worden war. Besonders in der Flüchtlingsproblematik habe sie eine "gute Hand" bewiesen, lobte Ebnet.

Ein Verdienst der Bürgermeisterin sei es auch, dass der Teisnacher Marktgemeinderat – im Gegensatz zu anderen Kommunen – ohne öffentlichkeitswirksame Diskussionen auskomme. Mit ihr an der Spitze strahle das Gremium Geschlossenheit aus.

Geschäftsstellenleiter Josef Bauer bedankte sich ebenfalls beim Gemeinderat und allen gemeindlichen Einrichtungen. (Artikel aus der pnp)

Daniel Grassl übernimmt Amt des Fraktionsvorsitzenden von Mariele Pfeffer

 

Die Fraktionsvorsitzende Mariele Pfeffer informierte den Ortsverein bei der jüngst stattgefundenen Mitgliederversammlung, dass sie die Führung der Fraktion in jüngere Hände geben möchte und teilte auch mit, dass Daniel Graßl künftig diese Aufgabe übernimmt. Bei der kurz nach der Jahreshauptversammlung stattgefundenen Fraktionssitzung bedankte sich dieser bei Mariele Pfeffer für ihre Arbeit und wünschte sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit in der SPD-Fraktion.

Die SPD Marktratsfraktion trifft sich im übrigen vor jeder Marktratssitzung zu einer Fraktionssitzung und informiert sich bei Bürgermeisterin Rita Röhrl ausreichend zu den Themen auf der Tagesordnung um gut vorbereitet in die Sitzung zur Abstimmung zu gehen.


Am Ball bleiben mit der Teisnacher SPD: Aus der Mitgliederversammlung vom 29.09.2015

 

Berichte des Ortsvereinsvorsitzenden Johannes Dachs vom Landesparteitag, des Jugendbeauftragten Daniel Graßl und Bürgermeisterin Rita Röhrl waren die Hauptpunkte bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Teisnach im Gasthaus Ettl.

Johannes Dachs war erstmals Delegierter beim Landesparteitag und berichtete über „spannende zwei Tage“. Als junger Mensch habe er sehr interessiert zur Kenntnis genommen, dass sich die Ortsvereine der bayerischen SPD über alle Politikfelder ihre Gedanken machen und versuchen, diese über Anträge beim Landesparteitag in die Politik einzubringen. „Egal, ob es um bezahlbares Wohnen geht, um Mindestlöhne ohne Ausnahmen oder um die Weiterentwicklung des Rentenpaketes, über alle Sachanträge wurde genauso diskutiert wie über Änderungen der SPD-Satzung“, so Dachs. Allerdings sei man als Delegierter auch schier erschlagen von der Informationsflut, meinte der Ortsvereinsvorsitzende und fügte an „aber abends zusammensitzen und einfach über alles reden, war genauso drin“. Dass dabei Regierungsmitglieder, Landesvorsitzender und einfache Delegierte so locker in Kontakt kommen konnten, wertete er als besonders angenehm.

Daniel Graßl gab in der Mitgliederversammlung seine Erfahrungen im Bereich der gemeindlichen Jugendarbeit wider. Mit 850 Teilnehmern in den verschiedenen Veranstaltungen könne man von einem vollen Erfolg des angebotenen Programms sprechen. Er achte dabei besonders darauf, dass ein Mix zwischen Ausflugsfahrten und Angeboten direkt in der Gemeinde vorhanden sei. Bei den Treffen der kommunalen Jugendbeauftragten auf Landkreisebene sei ihm zudem erst so richtig bewusst geworden, wie großzügig die Gemeinde Teisnach dieses Jugendprogramm fördert. Ein besonderes Highlight war natürlich die Abschlussfahrt der Mittelschule zur französischen Partnergemeinde Estree St. Denis gewesen. „Die französischen Gastgeber haben wirklich alle Register der Gastfreundschaft gezogen“, so Daniel Graßl. Ein Gegenbesuch sei auf jeden Fall geplant.

Im nächsten Jahr plane er einen „Urlaub ohne Eltern“ für Jugendliche ab 15 Jahren. Ein Informationsabend habe bereits stattgefunden und das Ausflugsziel, ein Haus in der Toskana, habe offensichtlich großen Anklang gefunden.

Zum ersten Mal war es in diesem Jahr möglich, sich online auf der  homepage der Gemeinde anzumelden. Die Erfahrungen waren sehr gut, so dass es bei dieser Form der Anmeldung auch bleiben wird.

Bürgermeisterin Rita Röhrl dankte Daniel Graßl für seine ehrenamtliche Tätigkeit, „das ist keine Selbstverständlichkeit“. Auch Ortsvereinsvorsitzender Johannes Dachs erhielt ein Dankeschön für seine Zuverlässigkeit bei der Teilnahme an Parteitagen und Sitzungen außerhalb der Gemeinde.

Rita Röhrl gab einen Überblick über die aktuellen Baumaßnahmen der Gemeinde und einen Ausblick auf die bevorstehenden Investitionen.

„Das Jahr 2015 war geprägt vom Straßenausbau der Gemeindestraßen im „Alten Dorf“. Vom „Mojerweg“ über „Sonnen- und Schleusenweg“ bis zur Straße „Zum Hochfeld“ wurde ein Vollausbau begonnen. Den Auslöser für dieses Investitionsprogramm in einem einzigen Jahr war die Bereitschaft des Bayernwerkes, im Innerortsbereich eine Erdgasversorgung zu bauen. „Damit hätte noch vor drei Jahren kein Mensch gerechnet und diese Chance durfte der Markt nicht vorbeigehen lassen“, so Rita Röhrl.

Dass auch Wetzelsdorf diese Erdgasversorgung erhalten kann, war bisher eigentlich ausgeschlossen. Im Zuge des Gehwegbaues allerdings habe sich erneut eine Möglichkeit eröffnet und die sei genutzt worden. Mit der Baumaßnahme Gehweg wird also auch die Erdgasversorgung mitgebaut. Während es für den Gehwegbau, genauso wie für die übrigen Gemeindestraßen, keine staatliche Förderung gibt, können für die Deckenoberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Wetzelsdorf – Furthof staatliche Fördermittel eingeplant werden.

Auch mit der Möglichkeit, im Innerortsbereich ein Baugebiet zu bekommen, hatte eigentlich keiner gerechnet. Dies sei ein absoluter Glücksfall und die Nachfrage nach Bauplätzen bestätigt die Notwendigkeit. Die Erschließung des Baugebietes an der Berginger Straße sei bereits in vollem Gang. Die Erschließungsmaßnahmen können noch in diesem Jahr weitgehend abgeschlossen werden.

Die städtebaulichen Maßnahmen „Bürgerpark“ und „Umgestaltung des Kirchenumfeldes“ werden nach Meinung der Bürgermeisterin eine der schönsten Maßnahmen überhaupt werden. „Ein ganzer Ortsteil wird davon profitieren, dass sich das Wohnumfeld extrem verbessert“. Dass eine Förderung über Städtebau überhaupt möglich war, sei ein „Phänomen“. Den Verantwortlichen bei der Regierung von Niederbayern kann man nur danken, für die offene und positive Einschätzung der Auswirkungen der Gesamtmaßnahme.

Damit das Ganze auch finanziell geschultert werden kann, wird die städtebauliche Maßnahme auf mehrere Haushaltsjahre aufgeteilt.


Ortshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Teisnacher SPD

Der SPD-Ortsverein Teisnach wird künftig vom 20-jährigen Johannes Dachs geführt. Er wurde bei der Jahreshauptversammlung ebenso einstimmig gewählt, wie sein Stellvertreter Daniel Graßl (26). Wie bisher übernimmt die Kassengeschäfte Karl Fischl und den Posten als Schriftführerin Mariele Pfeffer. Beisitzer im Ortsverein sind Annemarie Bergbauer, Karl Obermeier, Hans Pöhn, Rita Röhrl und Herbert Wittenzellner. Ebenso unverändert die Revisoren Karl und Brigitte Holzfurtner. 

Beim Unterbezirksparteitag vertreten Annemarie Bergbauer und Johannes Dachs und als deren Stellvertreter Daniel Graßl und Rita Röhrl den Ortsverein Teisnach.

Herbert Wittenzellner begrüßte zu Beginn der Jahreshauptversammlung die Mitglieder, insbesondere Bürgermeisterin Rita Röhrl und die SPD-Gemeinderäte. Wichtigstes Ereignis in seiner Amtszeit sei zweifellos die Kommunalwahl 2014 gewesen. Die geringe Wahlbeteiligung bezeichnete er als nicht zufriedenstellend „aber wenn alles passt, sehen halt viele Menschen keine Notwendigkeit zur Wahl zu gehen“. Auch wenn das Ziel der SDP eine eigene Mehrheit im Gemeinderat zu bekommen nicht erreicht worden ist, könne man mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Mit der Wahl der beiden Stellvertreter der Bürgermeisterin, Gerhard Ebnet und Alfons Altmann, ist auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin sicher gestellt. Er bedankte sich für die Unterstützung der SPD-Mitglieder und stellte gleichzeitig fest, dass nun der Zeitpunkt für einen Generationenwechsel in der Spitze des Ortsvereins gekommen sei. Mit Johannes Dachs und Daniel Graßl sind zwei junge Nachwuchskräfte vorhanden, die bereit seien Verantwortung zu übernehmen. Daniel Graßl habe zudem bei der Kommunalwahl bewiesen, dass er über einen großen Rückhalt in der Bevölkerung verfügt, sonst wäre er nicht als neuer Kandidat sofort in den Gemeinderat gewählt worden, bekräftigte Wittenzellner.

Bürgermeisterin Rita Röhrl ging in einem kurzen Rechenschaftsbericht auf aktuelle kommunalpolitische Vorhaben ein. „Teisnach wird in diesem Jahr wieder über 6 Millionen Euro investieren“. Schwerpunkte seien der Straßenausbau in den Straßen „zum Hochfeld“, „Schleusenweg“ und „Sonnenweg“ in Teisnach im Zuge des Ausbaues des Erdgasnetzes. Ebenso wird in Teisnach die Stichstraße „Berginger Straße“ saniert. Für diese Maßnahmen gibt es keine staatlichen Fördermittel, der Markt bestreitet dies aus eigenen Einnahmen.

Für zwei Maßnahmen wird es aber staatliche Mittel geben:  In diesem Jahr wird bei der Gemeindeverbindungsstraße nach Wetzelsdorf nicht nur der Oberbau mit einer neuen Asphaltdecke verstärkt, der Gemeinderat sei auch dem Vorschlag gefolgt, hier entlang der Straße einen Gehweg bis in die Ortschaft Wetzelsdorf zu führen. Während die Straßenbaumaßnahme gefördert wird, muss der Gehweg allerdings aus Eigenmitteln des Marktes Teisnach finanziert werden.

Der Geh- und Radweg von Kaikenried bis nach Arnetsried ist ebenfalls durchgeplant, genehmigt und die Zuwendungsanträge gestellt. Diese Baumaßnahme wird offiziell über den Landkreis Regen abgewickelt, der Markt Teisnach verpflichtet sich, den durch Zuwendungen nicht gedeckten Betrag zu übernehmen.

Die Maßnahmen in Kaikenried „Lerchenweg“ und „Hallerberg“ sind weitgehend fertig gestellt. Als besonders erfreulich bezeichnete die Bürgermeisterin den Erwerb von Baugrund in Teisnach. „Es gibt viele Nachfragen nach Baumöglichkeiten in Teisnach, jetzt haben wir endlich wieder ein Baugebiet mitten im Ortskern“. Zur Zeit laufen hier die Aufstellung des Flächennutzunsgplanes und des Bebauungsplanes, noch in diesem Jahr wird auch die Erschließung durchgeführt.

„Wir geben das Geld nicht für irgendetwas Überflüssiges aus, sondern investieren in die Infrastruktur unserer Gemeinde zum Vorteil unserer Bürger“, bekräftigte die Bürgermeisterin. Dass dabei von den Anliegern keine Kostenbeiträge verlangt werden müssen, sei der guten finanziellen Lage des Marktes zu verdanken. 

 

Bei der Mitgliederversammlung gab es auch noch eine Gratulation: Karl Fischl hatte an seinem 75. Geburtstag allen Grund zum Feiern. Der SPD-Ortsverein gratulierte ihm dazu sehr herzlich.


Auf Einladung der Kreis-SPD trafen sich die kommunalpolitisch aktiven Genossinen und Genossen aus dem Landkreis zum Haushaltsseminar im Tagungshaus der vhs in Regen.


'Der Haushalt, (k)ein Buch der sieben Siegel' - zu diesem Titel referierten Bürgermeisterin Rita Röhrl und der Frauenauer Bürgermeister Herbert Schreiner am Samstag, 21. Februar vor den teilnehmenden Kreis-, Stadt- und Gemeinderäten. Gerade auch viele Neulinge die seit seit Mai 2014 den Gremien angehören nutzten diese Gelegenheit - darunter auch Daniel Grassl, aus der Marktgemeinde Teisnach. 


Am Ende der ca. sechsstündigen Veranstaltung waren sich alle Genossinnen und Genossen einig, dass es ein gelungener und sinnvoll investierter Tag war und auf diese Weise einige fragwürdige und unklare Punkte, die bezüglich der Haushaltsplanung und dessen genehmigung in den Köpfen der Teilnehmer schwirrten, ausgeräumt werden konnten. 


Stellv. Landrat und SPD Kreis-Fraktionsführer Erich Muhr, der mitunter zu diesem Seminar eingeladen hatte, bedankte sich im Namen aller Teilnehmer mit einem kleinen Präsent bei den beiden Referenten, welche durch ihre langjährige kommunalpolitische Erfahrung auf diesem Gebiet wahre Experten sind.


Rita Röhrl beim Politischen Aschermittwoch 2015 der BayernSPD in Vilshofen.


Beim größten Bierzeltstammtisch Bayerns mit ca. 2500 Besuchern, darunter auch Bürgermeisterin Rita Röhrl und Landrat Michael Adam, lieferten sich die Hauptredner Vizekanzler Sigmar Gabriel, BayernSPD Vorsitzender Florian Pronold und SPD-Landtags Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher den alljährlichen politischen Schlagabtausch. 

"Selbst das Geschäftemachen zu eigenen Gunsten bekommen die in der CSU nicht mehr hin wie mit der früheren Souveränität. Bei Franz Josef Strauß ging es wenigstens noch um Schützenpanzer und Starfighter - heute sind es Spielzeugautos und das Sekretärinnengehalt für die eigene Ehefrau.“ - Markus Rinderspacher

Alle Reden im Wortlaut findet Ihr auf der Homepage der BayernSPD.

Ergebnis des Bürgerentscheids in der Gemeinde Teisnach: 33,6% für und 66,4% gegen die Bahn, bei einer Wahlbeteiligung von 46%.
Ergebnis des Bürgerentscheids in der Gemeinde Teisnach: 33,6% für und 66,4% gegen die Bahn, bei einer Wahlbeteiligung von 46%.

So haben die Bürger der Marktgemeinde Teisnach am 08.02.2015 zum Thema Bahn-Probebetrieb zwischen Gotteszell und Viechtach gestimmt. Erneute Bestätigung Aus Ihrer Marktgemeinde für Bürgermeisterin Rita Röhrl, die sich bei den Diskussionen um den Bahn-Probebetrieb klar gegen den Zug positioniert hatte. Die Meinung der Teisnacher Bürger habe Sie sich bereits im Vorfeld bei einer eigens zum Thema Bahn einberufenen Bürgerversammlung per Abstimmung eingeholt und diese seither auch klar vertreten. Alle Anliegergemeinden, durch die sich die Bahnlinie Gotteszell-Viechtach erstreckt, mit Ausnahme der Stadt Viechtach, haben sich beim Bürgerentscheid mehrheitlich gegen den Bahn-Probebetrieb ausgesprochen. 


Der Bürgerentscheid auf Landkreisebene fiel letztendlich mit 63,94% zu 36,04% 'pro Bahn' aus. Das ist gelebte Demokratie und das Ergebnis muss nun so umgesetzt und auch respektiert werden! Auch in Zukunft gelte es, die Interessen der Schüler aus Marktgemeinde Teisnach zu vertreten, welche die weiterführenden Schulen in Viechtach besuchen.

Interview bei DonauTV zum Bürgerentscheid über den Probebetrieb auf der Bahnlinie Gotteszell - Viechtach mit der Teisnacher Bürgermeisterin Rita Röhrl und Landrat Michael Adam. Der beste Beweis, dass Diskussionen zum Thema Bahn Probebetrieb trotz unterschiedlicher Meinungen durchaus sachlich geführt werden können!


Kommunalwahl vom 16.03.2014 in der Marktgemeinde Teisnach - Das Ergebnis in kürze zusammengefasst:

Bürgermeisterin Rita Röhrl (SPD) ist mit 1666 Stimmen unangefochtene Listenkönigin. Mit fünf Sitzen hat die SPD einen Sitz weniger als die CSU mit sechs Mandaten bekommen. Beide Parteien haben im Vergleich zur Sitzverteilung vor sechs Jahren jeweils einen Platz am runden Rathaustisch verloren. Dies liegt auch an der geringeren Sitzzahl von 14 statt wie bisher 16 Plätzen, die in der unter 3000 gefallenen Einwohnerzahl Teisnachs begründet liegt.

Die Freien Wähler und die Unabhängigen hingegen blieben in ihrer Sitzanzahl mit zwei und einem Mandat stabil. Für die Freien Wähler ziehen Gerhard Ebnet und Karl Augustin junior in den Gemeinderat ein, für die Unabhängigen amtierender Dritter Bürgermeister Alfons Altmann. Für die CSU sind wieder dabei Georg Wittmann, Horst Blüml, Markus Hauf, Regina Pfeffer und Georg König senior, dazu Neuling Martin Niedermeier. 

Für die SPD werden Christoph Raab (1035 Stimmen), Mariele Pfeffer (984 Stimmen), Josef Kopp, Daniel Graßl und Christian Stadler die Geschicke der Marktgemeinde mitbestimmen.

Drei neue Gesichter kommen zum Marktgemeinderat hinzu: Daniel Graßl (24) für die SPD, Karl Augustin junior (30) für die Freien Wähler und Martin Niedermeier für die CSU. Die drei Neulinge kommen alle aus Kaikenried; mit Daniel Graßl, der auf Anhieb 639 Stimmen erhalten hat, und Karl Augustin, der 404 Stimmen bekam, ziehen zwei junge Politiker in den Gemeinderat ein, die sich zum ersten Mal aufstellen haben lassen. Martin Niedermeier (46) hat schon mehrmals kandidiert. Der Jüngste unter den Markträten, Daniel Graßl, engagiert sich beim SPD-Ortsverein und ist Kassier bei den Jungsozialisten im Landkreis. − san (Original aus der pnp vom 18.03.2014 / Bericht gekürzt)


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Starke Truppe - Die SPD räumt Steine aus dem Weg

Die SPD und die Marktgemeinde Teisnach - beide gehören zusammen. Und zear seit Jahrzehnten. Wann genau die Sozialdemokraten hier ihren Ortsverein gründeten, ist leider nicht mehr bekannt. Fest steht aber, dass es die SPD in Teisnach schon 1920 gab. Bedingt durch die Industrialisierung Teisnachs (Papierfabrik) gründete sich relativ früh eine starke Gewerkschaftsbewegung, aus der schließlich der SPD-Ortsverein hervorging. Heute hat der SPD-Ortsverein 41 zahlende Mitglieder. Manches hat sich im Laufe der Jahre verändert. Das Motto aber blieb bei den SPDlern gleich: Sie setzen sich für „soziale Gerechtigkeit und Fortschritt“

ein. Damals. Genau wie heute.